Die Pressefreiheit ist ein wichtiges Grundrecht. Öffentliche Medien werden nicht zu unrecht als vierte Gewalt bezeichnet. Derzeit wird ein Präzedenzfall geschaffen, bei dem nicht nur die Judikative außer Kraft gesetzt wird, sondern auch die publikative Gewalt gezähmt werden soll. Wenn in unseren Breitengraden Menschenrechte nicht mehr gelten und das Aufdecken von Verbrechen mit voller Härte bestraft wird, ist es allerhöchste Zeit zu handeln.

Diese Seite ist unser Versuch, mehr Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken, das offensichtlich so klein wie möglich gehalten werden soll. Den Gerichtsprozess nur auf die Person Assange zu beschränken, ist ein intelligenter Zug, um vom eigentlichen Geschehen abzulenken. Wer Verbrechen der Mächtigsten aufdeckt, muss mit den härtesten Konsequenzen rechnen. Dies schreckt ab. Es gibt wohl nicht viele Menschen, die bereit sind, ihre Freiheit aufzugeben oder gar ihr Leben und Folter zu riskieren, um Verbrechen aufzudecken. Wir müssen dem Jetzt ein Ende setzen.


Worum geht’s?

Kurzgesagt: Um unsere Pressefreiheit, eines unserer wichtigen Grundrechte.

Der Prozess gegen JA hat im Februar begonnen. Wird er in die USA ausgeliefert, werden immer weniger Journalisten sich trauen, Wahrheiten ans Licht zu bringen. Denn ihnen könnten dann, eben wie JA, Folter und 175 Jahre im Gefängnis drohen.

Was kann man tun?

Es ist ein Thema, dass uns alle angeht und dennoch waren es nicht einmal mehrere Hundert Protestierende, die zum Prozessbeginn in London auf die Straße gingen. Dementsprechend wurde auch kaum davon berichtet.

Wenn wir es schaffen, ausreichend viele Menschen zu mobilisieren, werden die Medien zwangsläufig davon berichten müssen. Berichten die Medien, erlangt das Thema mehr Aufmerksamkeit. Dies wiederum kann Politiker in Zugzwang bringen.